Glossar
Smart-Mirror-Glossar: Begriffe einfach erklärt
Smart Mirror, Magic Mirror, Spionspiegel, AR-Overlay – rund um interaktive Spiegel kursieren viele Begriffe, die oft durcheinandergehen. Dieses Glossar schafft Klarheit: jede Definition in zwei, drei Sätzen, ohne Marketing-Nebel.
Smart Mirror
Ein Bildschirm im Spiegelformat, der das Live-Bild einer Kamera zeigt und mit digitalen Funktionen anreichert – im Modehandel typischerweise virtuelle Anprobe, Stilberatung und Produktempfehlungen. Der Oberbegriff für alle folgenden Varianten. Ausführlich: Smart Mirror Guide.
Magic Mirror
Marketing-Synonym für Smart Mirror, geprägt durch frühe Installationen im Einzelhandel. Technisch dasselbe Konzept; der Begriff wird häufiger für Event- und Show-Installationen verwendet.
Spionspiegel (Zweiwegspiegel)
Ein halbdurchlässig verspiegeltes Glas, hinter dem ein Display sitzt. Ausgeschaltet wirkt es wie ein normaler Spiegel, eingeschaltet scheinen die Bildschirminhalte durch. Die eleganteste Bauform eines Smart Mirrors – aber aufwendiger und teurer als ein reiner Display-Spiegel.
Display-Spiegel
Die pragmatische Bauform: Ein hochkant montierter LCD-Bildschirm zeigt das Kamerabild in Echtzeit und wirkt dadurch wie ein Spiegel. Günstig, hell, mit Standard-Hardware realisierbar – die Basis des Mira-Setups.
Interaktiver Spiegel
Sammelbegriff für Spiegel mit Touch- oder Gestensteuerung. Im Handel meist gleichbedeutend mit Smart Mirror; in Hotels und Bädern bezeichnet er oft einfachere Info-Displays (Wetter, Nachrichten) ohne Mode-Funktionen.
KI-Spiegel
Ein Smart Mirror, dessen Kernfunktionen auf künstlicher Intelligenz basieren: Personen- und Kleidungserkennung, generatives Rendering für die Anprobe, Stil- und Farbanalyse. Unterscheidet sich vom reinen AR-Spiegel durch echte Analyse- und Beratungsleistung.
Virtual Try-On (virtuelle Anprobe)
Das digitale Anprobieren von Kleidung: Die Kundschaft sieht sich im Spiegel oder auf dem Handy in einem Teil, das sie nicht physisch trägt. Qualitätsentscheidend ist die Technik dahinter – AR-Overlay oder KI-Rendering. Details: virtuelle Anprobe erklärt.
AR-Mirror / AR-Overlay
Augmented-Reality-Variante der Anprobe: Ein 3D-Modell des Kleidungsstücks wird live über das Kamerabild gelegt, ähnlich einem Social-Media-Filter. Schnell und gut für Accessoires – bei Kleidung wirkt der Faltenwurf aber oft unnatürlich.
KI-Rendering (generative Anprobe)
Die neuere Technik: Ein generatives Bildmodell erzeugt ein komplett neues, fotorealistisches Bild der Person im gewählten Teil – inklusive realistischem Stofffall und Schatten. Benötigt kein 3D-Modell pro Kleidungsstück, ein Produktfoto genügt.
Kiosk-Modus
Ein gesperrter Betriebsmodus, in dem ein Tablet nur die vorgesehene Anwendung zeigt – selbsterklärend für Kundinnen und Kunden und abgesichert gegen Fehlbedienung. Standard für unbeaufsichtigte Smart-Mirror-Stationen im Laden.
QR-Handoff
Die Übergabe der Ergebnisse vom Laden-Spiegel aufs Handy der Kundschaft per QR-Code: Look-Collagen, Wunschlisten, Beratungsergebnisse. Verlängert das Laden-Erlebnis nach Hause und auf Social Media – mit dem Branding der Boutique.
Digital Signage
Digitale Anzeigeflächen im Handel (Werbe- und Infodisplays). Ein Smart Mirror ist technisch verwandt, aber interaktiv und personalisiert – er zeigt nicht allen dasselbe, sondern der Kundschaft ihren eigenen Look.
Phygital Retail
Die Verbindung von physischem und digitalem Einkaufserlebnis (physical + digital). Der Smart Mirror ist ein Paradebeispiel: echtes Produkt, echter Laden – digital verstärkt durch KI-Beratung und virtuelle Anprobe. Mehr dazu: Mira für Boutiquen.
Wirkungs-Stufe
Miras Kennzahl für die Wirkung eines Looks: Die KI bewertet Farbwirkung, Passform und Stimmigkeit zum Anlass und fasst sie in einem Wert zusammen – als Startpunkt für konkrete Verbesserungstipps, nie als Urteil über die Person.